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1969 wurde auf dem heutigen
Siemens-Gelände der Betrieb "Nachrichten-elektronik
Greifswald (NEG)" gegründet. Rund 2600 Mitarbeiter
entwickelten und fertigten bis 1991 Telekommunikationstechnik
und Schiffselektronik.
1991 übernahm die Siemens
AG das frühere DDR-Unternehmen und gliederte es 1993
in den Geschäftsbereich Information and Communication
Networks (ICN) ein. Das Produktspektrum änderte sich
grundlegend: Der Greifswalder Siemens-Standort spezialisierte
sich auf die Entwicklung und Fertigung von Netzzugangstechnik
(Access) für Telefonie und Datenübertragung und
den erforderlichen Service. Siemens gelang es, den früheren
VEB (Volkseigenen Betrieb) weltmarktfähig zu machen und
sein Überleben zu sichern.
Über 10 Millionen Teilnehmer weltweit telefonieren mit
Hilfe der in Greifswald entwickelten und gebauten Technik.
2002 verselbständigte sich
die Siemens-Fertigung am Standort; unter dem
Namen ml&s GmbH & Co. KG bietet das neue Unternehmen
seit 1. Oktober 2002 seine Dienste als Auftragsfertiger für
elektronische Baugruppen an.
Zum Leistungsumfang gehören auch die Montage und Konfiguration
kompletter Systeme.
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